Naltrexon

Naltrexon

Dosierung
50mg
Paket
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  • Naltrexon ist in einigen Online-Apotheken und internationalen Märkten erhältlich; in vielen Ländern ist es verschreibungspflichtig (Rx), in Ihrer Apotheke kann es jedoch auch ohne Rezept angeboten werden. Bitte beachten Sie die jeweiligen lokalen Vorschriften.
  • Naltrexon wird zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit und nach erfolgter Opioidentgiftung zur Rückfallprophylaxe bei Opioidabhängigkeit eingesetzt. Es ist ein Opioidantagonist und blockiert Opioidrezeptoren, wodurch die Wirkung von Opioiden aufgehoben und das Belohnungssystem bei Alkohol reduziert wird.
  • Die übliche Dosierung für Erwachsene beträgt meist 50 mg täglich. Bei Opioidabhängigkeit wird häufig mit 25 mg als Testdosis begonnen und dann auf 50 mg pro Tag gesteigert; alternativ sind 100 mg an bestimmten Wochentagen möglich. Für die Depot-Injektion beträgt die Standarddosis 380 mg alle 4 Wochen.
  • Naltrexon wird oral als Tablette eingenommen; außerdem gibt es eine langwirksame Depot-Injektion zur intramuskulären Anwendung. Seltener sind auch andere orale Zubereitungen möglich.
  • Die Wirkung beginnt nach oraler Einnahme meist innerhalb von etwa 1 Stunde, kann aber je nach Person und Mageninhalt variieren. Bei der Depot-Injektion setzt die Wirkung nach der Gabe ein und hält über den gesamten Monatszeitraum an.
  • Die Wirkungsdauer beträgt bei Tabletten ungefähr 24 Stunden, weshalb eine tägliche Einnahme üblich ist. Die Depot-Injektion wirkt etwa 4 Wochen.
  • Während der Behandlung sollte kein Alkohol konsumiert werden, da Naltrexon zwar das Verlangen senken kann, Alkohol aber weiterhin schädlich bleibt und Nebenwirkungen verstärken kann. Alkohol kann zudem die Leber zusätzlich belasten.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Angstgefühl und erhöhte Leberwerte; bei der Injektion können außerdem Schmerzen oder Reizungen an der Einstichstelle auftreten.
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Wichtige Erkenntnisse Aus Aktuellen Studien

Viele suchen bei Naltrexon erst einmal nach einer einfachen Frage: Bringt das Mittel im Alltag wirklich etwas, oder ist es nur ein weiterer Versuch ohne spürbaren Nutzen?

Die aktuelle Studienlage von 2022 bis 2026 spricht für einen klaren Platz in der Suchtmedizin, vor allem bei Alkoholabhängigkeit und nach vollständiger Entgiftung bei Opioidabhängigkeit.

Besonders gut ist der Effekt, wenn die Naltrexon Anwendung verlässlich erfolgt und zusätzlich Beratung, Motivationsarbeit oder Rückfallmanagement stattfinden.

Die Wirksamkeit zeigt sich in vielen Untersuchungen eher bei Alkoholreduktion als bei vollständiger Abstinenz, was in der Praxis wichtig ist, weil nicht jede Therapie sofort „alles oder nichts“ bedeuten muss.

Für Deutschland ist die Einordnung einfach: Naltrexon passt vor allem in die Versorgung über Hausarzt, Suchtmedizin, Entlassmanagement und Reha-Nachsorge.

Der Wirkstoff Naltrexonhydrochlorid bleibt dabei ein klassischer Opioidantagonist mit klarer Rezeptpflicht und einer Anwendung, die sich an BfArM- und EMA-Vorgaben orientiert.

Ein praktischer Vorteil für viele Patientinnen und Patienten ist das E-Rezept, weil Folgeverordnungen und die Einlösung in der öffentlichen Apotheke oder Versandapotheke dadurch leichter organisierbar sind.

Wichtig ist aber auch die Sicherheitsseite, denn Naltrexon Erfahrungen berichten immer wieder über Übelkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und einen möglichen Anstieg der Leberwerte.

Gerade bei Lebererkrankungen gehört eine engmaschige Kontrolle dazu, und bei akuter Hepatitis darf das Arzneimittel nicht eingesetzt werden.

In der Apotheke ist deshalb die Interaktionsprüfung vor der Abgabe kein Detail, sondern ein zentraler Teil der Versorgung.

Wer aus Deutschland nach Studienlage und Wirksamkeit fragt, will meist am Ende wissen, ob das Mittel alltagstauglich ist.

Die kurze Antwort lautet: Ja, wenn die Auswahl zur Diagnose passt, die Opioidfreiheit gesichert ist und die Behandlung konsequent begleitet wird.

Grundlegende Naltrexon Informationen

  • INN (International Nonproprietary Name): Naltrexone
  • Handelsnamen In Deutschland: Adepend
  • ATC-Code: N07BB04
  • Darreichungsformen: Tablette zum Einnehmen, Depotinjektion
  • Wirkstärken: 25 mg, 50 mg, 100 mg, 380 mg pro Durchstechflasche
  • Verschreibungspflicht: Rezeptpflichtig (Rx)
  • Standarddosierung Bei Alkoholabhängigkeit: 50 mg täglich
  • Standarddosierung Nach Opioidentgiftung: 25 mg Testdosis, danach 50 mg täglich
  • Depotgabe: 380 mg i.m. alle 4 Wochen
  • Häufige Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Angst, Schwindel, Gelenk- und Muskelschmerzen, erhöhte Leberwerte
  • Wichtige Gegenanzeigen: aktuelle Opioidabhängigkeit, positiver Opioidtest, akute Hepatitis, Leberversagen, Überempfindlichkeit

Wirkmechanismus Im Alltag

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich: Warum wird das Verlangen nach Alkohol oder Opioiden mit Naltrexon oft schwächer?

Die Antwort liegt in der Blockade von Opioid-Rezeptoren im Gehirn, vor allem der μ-Rezeptoren.

Dadurch werden Belohnungseffekte abgeschwächt, und genau das hilft vielen Menschen, den typischen „Belohnungsimpuls“ besser zu kontrollieren.

Im Alltag klingt das oft ganz schlicht: Das Bier zur Brotzeit schmeckt nicht plötzlich schlecht, aber der innere Zug danach wird weniger drängend.

Ähnlich beschreiben manche Betroffene in Naltrexon Erfahrungen aus Foren oder Sprechstunden, dass das Craving leiser wird und sie wieder mehr Kontrolle im Feierabend haben.

Pharmakologisch ist Naltrexon kein Ersatzstoff wie Methadon oder Buprenorphin, sondern ein reiner Opioidantagonist ohne agonistische Wirkung.

Genau deshalb ist die Therapie bei Opioidabhängigkeit nur nach vollständiger Entgiftung sinnvoll.

Bei Alkoholabhängigkeit kann die Tablette, oft als Naltrexon Tabletten bezeichnet, die Rückfallprophylaxe unterstützen.

Der Wirkstoff Naltrexon, international auch als Naltrexonum bekannt, wird oral meist in 25 mg, 50 mg oder 100 mg verwendet.

Für die Depottherapie gibt es die Monatsinjektion mit 380 mg, die besonders bei Adhärenzproblemen interessant sein kann.

Wer die Naltrexon Anwendung versteht, versteht auch den Unterschied zur Substitution: Es wird nichts „ersetzt“, sondern das Belohnungssystem wird gebremst.

Zugelassene Und Off-Label-Anwendungen

Was darf Naltrexon in Deutschland eigentlich genau, und was bleibt eher ein Thema für Einzelentscheidungen?

Die zugelassene Naltrexon Anwendung konzentriert sich auf die Rückfallprophylaxe bei Alkoholabhängigkeit und auf die Rückfallvorbeugung nach vollständiger Opioidentgiftung.

Verordnet wird in der Praxis häufig über Hausarzt, Suchtmediziner oder das Entlassmanagement, oft mit Unterstützung durch GKV- oder PKV-Strukturen.

Bei Opiatabhängigkeit gilt: Ohne gesicherte Opioidfreiheit darf nicht begonnen werden.

Im Versorgungsalltag sind Adepend und andere Naltrexon Tabletten vor allem dort relevant, wo eine klare, rezeptpflichtige Langzeitstrategie gesucht wird.

Off-Label wird vor allem niedrig dosiertes Naltrexon, kurz LDN, diskutiert.

In deutschen Foren taucht LDN häufig bei Schmerzen, Autoimmunerkrankungen oder Fatigue auf, aber die Evidenz ist uneinheitlich und keine Standardempfehlung.

Wer eine solche Anwendung erwägt, braucht eine saubere Aufklärung, eine Dokumentation und eine echte Nutzen-Risiko-Abwägung.

Auch im Onlinehandel spielt das Thema Zugang eine Rolle, und in unserer Online-Apotheke ist naltrexon ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 5 bis 14 Tagen.

Solche Bestellwege ersetzen aber nicht die medizinische Prüfung der Indikation, besonders wenn Opioide, Lebererkrankungen oder mehrere Dauermedikamente im Spiel sind.

Für viele Menschen ist genau diese Mischung aus leichter Verfügbarkeit und ärztlicher Einordnung der entscheidende Punkt.

Dosierungsstrategie Im Deutschen Versorgungsalltag

Wie wird Naltrexon in der Praxis richtig begonnen, und was passiert, wenn eine Dosis vergessen wurde?

Bei Alkoholabhängigkeit liegt die übliche Dosierung bei 50 mg pro Tag.

Bei Opioidabhängigkeit beginnt man nach Entgiftung meist mit 25 mg als Testdosis und steigert dann auf 50 mg täglich.

Je nach Situation werden auch 100 mg an drei Wochentagen oder 150 mg am Freitag genutzt, wenn das ärztlich so geplant wurde.

Die Depotinjektion mit 380 mg i.m. wird alle vier Wochen gegeben.

Gerade bei Folgerezepten erleichtert das E-Rezept die Versorgung, weil die Einlösung in der öffentlichen Apotheke oder Versandapotheke unkomplizierter ist.

Wird eine orale Dosis vergessen, soll sie nachgeholt werden, sobald man sich erinnert, außer es ist schon fast Zeit für die nächste Gabe.

Eine doppelte Einnahme ist nicht sinnvoll und sollte vermieden werden.

Bei Kindern und Jugendlichen wird Naltrexon nicht routinemäßig empfohlen, weil Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend belegt sind.

Ältere Patientinnen und Patienten brauchen meist keine Standardanpassung, aber bei Organinsuffizienz ist ein enges Monitoring wichtig.

Besondere Vorsicht gilt bei Lebererkrankungen, denn bei akuter Hepatitis oder Leberversagen ist das Arzneimittel kontraindiziert.

Die Therapie wirkt in vielen Fällen am besten, wenn sie mit Beratung, psychosozialer Unterstützung und einem klaren Rückfallplan kombiniert wird.

Sicherheitsaspekte Und Warnzeichen

Welche Risiken sollte man vor dem Start wirklich kennen?

Die wichtigsten Gegenanzeigen sind aktuelle physiologische Opioidabhängigkeit, ein positiver Opioidtest vor Beginn, akute Hepatitis, Leberversagen und eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Naltrexon oder Hilfsstoffe.

Schwangerschaft und Stillzeit sind nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung ein Thema.

Das ist besonders relevant, wenn zusätzlich andere Arzneimittel eingenommen werden, die die Leber belasten können.

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit und Angst.

Auch Gelenk- und Muskelschmerzen werden berichtet, und unter der Depotform können Reaktionen an der Injektionsstelle auftreten.

In Naltrexon Erfahrungen taucht außerdem immer wieder die Sorge vor erhöhten Leberwerten auf.

Genau deshalb sollte die ärztliche Kontrolle Warnzeichen aktiv abfragen und dokumentieren.

Alarmzeichen sind Gelbsucht, starke Oberbauchschmerzen, schwere depressive Symptome oder akute Entzugssymptome.

Wenn so etwas auftritt, gehört die Therapie pausiert und medizinisch abgeklärt.

Auch bei Verdacht auf eine Überdosierung braucht es sofortige Hilfe, denn es gibt kein spezifisches Gegenmittel.

Dann stehen supportive Maßnahmen und ärztliche Überwachung im Vordergrund.

Wechselwirkungen Im Alltag

Kann man mit Naltrexon Kaffee trinken, Milch nehmen oder am Feierabend ein Bier öffnen?

Kaffee und Milch haben keine klassische pharmakologische Wechselwirkung, können aber Übelkeit subjektiv verstärken oder maskieren.

Bier ist dagegen ein wichtiges Gesprächsthema, weil Naltrexon kein Freifahrtschein zum Alkohol ist.

Der Craving-Effekt kann sinken, die Intoxikation bleibt aber möglich.

Deshalb sollte das Thema Brotzeit, Stammtisch oder Feierabendbier offen angesprochen werden, gerade wenn der Alltag durch Gewohnheiten stark mit Alkohol verknüpft ist.

Nicht kombiniert werden darf Naltrexon mit Opioiden, weil Schmerzmittel dann schlechter oder gar nicht wirken können und ein Entzug ausgelöst werden kann.

Vor Operationen und auch vor Zahnarztbehandlungen sollte die Naltrexon Einnahme immer erwähnt werden.

Vorsicht ist außerdem bei hepatotoxischen Arzneien und bei multimorbiden Dauermedikationen geboten.

Die Apotheke prüft hier Interaktionen, Medikationsplan und mögliche Ersatzstrategien.

Gerade bei Notfall-Schmerztherapie ist die Naltrexon-Anamnese entscheidend, damit nicht unbeabsichtigt ein Opioid wirksam blockiert wird.

Erfahrungen Von Patientinnen Und Patienten

Was berichten Menschen, die Naltrexon schon genommen haben?

Oft steht am Anfang die Hoffnung auf weniger Verlangen, mehr Struktur und weniger Kontrollverlust.

Viele Erfahrungsberichte nennen aber auch typische Startprobleme wie Übelkeit oder Müdigkeit.

In Foren wie Sanego, Netdoktor oder Jameda liest man häufig Fragen zum Wirkeintritt, zur Alltagstauglichkeit und zu Magenbeschwerden.

Positiv bewertet werden vor allem planbare Einnahme, klare Abläufe und das Gefühl, im Alltag wieder mehr Halt zu haben.

Kritisch gesehen werden Nebenwirkungen und manchmal die Sorge, „nicht mehr wie früher“ trinken zu können.

Solche Naltrexon Erfahrungen sind hilfreich, ersetzen aber keine Leitlinie und keine ärztliche Beurteilung.

Gerade Unterschiede zwischen GKV und PKV zeigen sich in der Praxis eher beim Zugang zu Terminen und Begleittherapie als beim Wirkstoff selbst.

Wer nach Naltrexon Anwendung sucht, möchte oft wissen, wie sich die Tablette in einen normalen Tag einbauen lässt.

Genau dort sind Suchtambulanz, Hausarzt und Apotheke wichtig, weil Adhärenz stark von guter Begleitung abhängt.

Subjektive Berichte sind wertvoll, solange man sie immer mit der klinischen Situation zusammen betrachtet.

Verfügbarkeit Und Preisübersicht

Wo bekommt man Naltrexon in Deutschland, und worin unterscheiden sich Original, Generika und Depotprodukte?

Im Markt sind Adepend, Revia und Vivitrol bekannte Namen, wobei Adepend für Deutschland besonders relevant ist.

Die Verfügbarkeit läuft über öffentliche Apotheken und Versandapotheken, und je nach Packung, Hersteller oder Importstatus kann es Lieferunterschiede geben.

Orale Präparate liegen meist im unteren bis mittleren zweistelligen Eurobereich pro Packung.

Depotprodukte sind deutlich teurer und wirtschaftlich eher dann interessant, wenn die Therapietreue mit Tabletten schwierig ist.

Generika sind meist günstiger als Originalpräparate.

GKV- und PKV-Erstattung hängen von Indikation, Verordnung und Versorgungsweg ab.

Für Patientinnen und Patienten ist wichtig, dass Naltrexon Tabletten oft einfacher zu organisieren sind als Spezialpräparate.

In Deutschland sollte man bei Lieferengpässen unbedingt die Apotheke einbeziehen, weil dort Ersatzpackungen und Importfragen geprüft werden können.

Ein klares Rezept, idealerweise per E-Rezept, erleichtert die Versorgung deutlich.

Wer Preise in Euro vergleichen will, sollte nicht nur auf den Endpreis schauen, sondern auch auf Packungsgröße, Stärke und Verfügbarkeit.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten Im Vergleich

Ist Naltrexon immer die beste Wahl, oder gibt es Alternativen?

Bei Alkoholabhängigkeit kommen auch Nalmefen, Disulfiram und Acamprosat infrage.

Bei Opioidabhängigkeit sind Methadon und Buprenorphin die klassischen Alternativen oder Ergänzungen.

Naltrexon hat den Vorteil, kein sedierender Ersatzstoff zu sein.

Der Nachteil ist die erforderliche Opioidfreiheit.

Für viele Patientinnen und Patienten, die eher Alkoholreduktion als totale Abstinenz anstreben, kann der Wirkstoff besonders passend sein.

Generika und Originalpräparate unterscheiden sich vor allem in Packung, Label und Verfügbarkeit.

Im deutschen Alltag entscheidet daher nicht nur der Preis, sondern oft auch der Versorgungsweg.

Wer über Naltrexon Tabletten nachdenkt, sollte immer das Therapieziel, die Leberwerte, Begleiterkrankungen und den Alltag mit einbeziehen.

Manche möchten keine Substitution, sondern eine kontrolliertere Lösung für Rückfallprophylaxe.

Genau dort findet Naltrexon seinen Platz.

Regulatorischer Status In Deutschland Und Europa

Wie ist Naltrexon rechtlich eingeordnet?

Der Wirkstoff ist verschreibungspflichtig und orientiert sich in Deutschland an BfArM- und europäischer Fachinformation.

Der ATC-Code N07BB04 ordnet ihn in die Arzneimittel für die Behandlung von Alkoholabhängigkeit ein.

Für Erstattungsfragen sind G-BA und AMNOG eher im Hintergrund relevant, etwa wenn es um neue Nutzenbewertungen oder Verordnungswege geht.

In Europa ist der Wirkstoff in mehreren Ländern national registriert und wird unter verschiedenen Namen vermarktet.

Für Deutschland steht die Patientensicherheit vor der Markenpräferenz.

Das bedeutet: korrekte Indikation, Rezeptpflicht, sichere Anwendung und klare Dokumentation.

Apotheken sollten Import, Packungsunterschiede und Rx-Pflicht prüfen.

Gerade bei internationalen Produktnamen wie Revia oder Vivitrol ist der Abgleich mit dem verordneten Wirkstoff wichtig.

Für die Praxis zählt am Ende, dass die Versorgung nachvollziehbar und sicher bleibt.

Häufig Gestellte Fragen

Ist Naltrexon rezeptpflichtig?

Ja, in Deutschland ist Naltrexon Rx.

Was kostet es?

Je nach Präparat und Packung liegt es meist im zweistelligen Eurobereich, Depotformen sind deutlich teurer.

Welche Nebenwirkungen sind am häufigsten?

Vor allem Übelkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Bauchbeschwerden.

Darf ich Bier trinken?

Die Wirkung auf das Craving ist kein sicherer Schutz vor Alkoholintoxikation.

Was mache ich, wenn ich Schmerzmittel brauche?

Vorher immer Arzt und Apotheke informieren, besonders vor Operationen oder zahnärztlichen Eingriffen.

Kann ich es online bestellen?

Ja, über Versandapotheken mit gültigem E-Rezept ist das möglich.

Worauf achten viele bei der Suche?

Typische Suchbegriffe sind Naltrexon Erfahrungen und Naltrexon Anwendung, doch die Antwort sollte immer evidenzbasiert bleiben.

Empfohlene Visuelle Inhalte

Welche Grafiken helfen wirklich, wenn Patientinnen und Patienten sich informieren?

Sinnvoll ist eine Vergleichsgrafik zwischen oralen Tabletten und Depotinjektion.

Ebenso hilfreich ist ein Ablaufdiagramm mit Testdosis, Aufdosierung und Erhaltungstherapie.

Ein Icon-Set mit Leber, Opioidfreiheit, E-Rezept und Apotheke macht die wichtigsten Punkte schnell verständlich.

Für Deutschland eignet sich auch eine einfache Übersicht zu öffentlichen Apotheken, Versandapotheken, Hausarzt und Suchtambulanz.

Ein Preisvergleich in Euro für Generika und Originalpräparate schafft zusätzliche Transparenz.

Beim Lifestyle-Thema können Kaffee, Bier und Brotzeit als kleine Aufhänger dienen, um Wechselwirkungen und Adhärenz anschaulich zu erklären.

Alt-Texte mit Begriffen wie Naltrexon Tabletten, Adepend und Naltrexon Erfahrungen verbessern die Sichtbarkeit in der Suche.

Lagerung Und Transport

Wie bewahrt man Naltrexon richtig auf, damit die Qualität erhalten bleibt?

Tabletten sollen bei 20 bis 25 Grad Celsius gelagert und vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Injektionslösungen gehören gemäß Packungsbeilage meist in den Kühlschrank.

Das Bad und die heiße Sommerfensterbank sind schlechte Lagerorte.

Auf Reisen innerhalb der EU sollte das Arzneimittel in der Originalverpackung mitgeführt werden.

Der Beipackzettel gehört am besten ebenfalls dazu.

Wichtig ist der Schutz vor Hitze, Frost und Feuchtigkeit, etwa bei Flugreisen, Bahnfahrten, Wochenendtrips oder Dienstreisen.

Wenn unterwegs Nachschub nötig wird, ist das E-Rezept praktisch, weil sich die Versorgung leichter organisieren lässt.

Bei Fragen zur Aufbewahrung hilft die Apotheke meist schnell weiter.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Was empfiehlt der Apotheker im Alltag am häufigsten?

Die Einnahme sollte möglichst täglich zur gleichen Zeit erfolgen.

Wenn eine Tablette vergessen wurde, wird sie nicht doppelt genommen.

Die Wirkung ist meist besser, wenn die Behandlung mit Beratung, Struktur und einem realistischen Zielplan kombiniert wird.

Alkohol-Trigger wie Feierabendbier, Familienfeier oder Stammtisch sollten offen angesprochen werden.

Bei Opioiden ist vor jeder geplanten Behandlung, auch vor Operationen, der Arzt zu informieren.

Leberprobleme, Schwangerschaft oder starke Beschwerden gehören sofort besprochen.

Ein Medikamentenplan, regelmäßige Arzttermine, Psychotherapie und Selbsthilfe können die Therapietreue deutlich verbessern.

Für viele ist Naltrexon nur ein Baustein im Rückfallschutz, nicht die alleinige Lösung.

Genau so sollte die Naltrexon Anwendung in Deutschland gedacht werden: praktisch, überprüft und eng begleitet.

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